Die großen Mythen
Great Greek Myths
The Great Myths
8.1
TMDB
Nota dos Usuários
A série Grandes Mitos Gregos reconta essas antigas histórias através de animações e ilustrações escolhidas da história da arte, uma ponte entre a modernidade e a história, narrativas ancestrais e a contemporânea arte dramática.
Seit zehn Jahren versucht Odysseus vergeblich auf seine Heimatinsel Ithaka zurückzukehren. Die grausamen Erlebnisse des Massakers von Troja mit all den sinnlos geopferten Menschen haben ihn von den Göttern entfremdet: Odysseus kann nicht mehr an sie glauben!
Polyphem, der Zyklop, hat Odysseus und dessen Männer in seiner Höhle eingeschlossen. An Flucht ist nicht einmal zu denken. Die Seeleute haben sich in den hintersten Winkel der Grotte verkrochen und sterben fast vor Angst. Drei von ihnen hat der schreckliche einäugige Riese bereits getötet – und dabei alle
Gesetze der Gastfreundschaft missachtet, die den Griechen heilig sind.
Odysseus landet mit seinen Gefährten auf einer unbekannten Insel. Sie treffen die schöne Zauberin Kirke, die sie nach Hause einlädt. Kirke bittet die Männer, auf herrlichen
Stühlen, überzogen mit ziseliertem Gold und Silber, Platz zu nehmen. Dann serviert sie ihnen in smaragd- und rubinbesetzten Schalen Wein …
Nur ein Mann kann Odysseus den Rückweg nach Ithaka weisen: der blinde Seher Teiresias. Allerdings ist er tot. So fahren Odysseus und seine Männer ins Land der Kimmerer, wo ihnen nach Darbringung eines Opfers die Geister der Toten erscheinen.
Bald muss Odysseus eine neue Gefahr überstehen: die gefürchteten Sirenen. Ihre Melodien wecken in denen, die sie hören, Leidenschaft und Verlangen, so dass sich alle sofort ins Wasser stürzen, um zu ihnen zu gelangen. Dann aber zeigen die Jungfrauen mit der makellosen Schönheit ihr wahres Gesicht: Sie verwandeln sich in tückische, scheußliche Kreaturen.
Der Göttervater Zeus kann nicht zulassen, dass weitere Unsterbliche Partei für seinen Bruder Hades ergreifen und sendet einen Orkan, der Odysseus' Schiff zerstört. Einzig er selbst überlebt. Auf einem aus den Trümmern gebauten Floß treibt er neun Tage und neun Nächte auf dem weiten Meer umher, bis er schließlich an der Insel der schönen Kalypso angespült wird.
Gegen ihren Willen beugt sich Kalypso Zeus' Aufforderung und lässt Odysseus die Wahl – er entscheidet sich aufzubrechen und nach Hause nach Ithaka zu segeln. Schweren Herzens fügt sich die Nymphe der Entscheidung ihres Geliebten. Gemeinsam bauen sie ein Segelschiff und Odysseus sticht schon bald in See.
In Ithaka trägt Odysseus noch immer sein Bettlergewand und wird von den Freiern schikaniert, die sich bereits über sein Verschwinden freuen. Als die alte Dienerin Eurykleia ihm schließlich die Füße wäscht, erkennt sie die Narbe ihres einstigen Herrn. Doch Odysseus bittet sie zu schweigen …
Nachdem Königin Penelope von ihren Mägden verraten wurde, wird sie seit Tagen im Frauentrakt „Gynaikeion“ gefangen gehalten. Nun ist der Tag der Schicksalswahl gekommen: Penelope muss sich für einen der ihr präsentierten Freier entscheiden – und unter den dreisten Verehrern jenen wählen, der Odysseus' Platz einnehmen soll. Denn dieser, soviel steht fest, wird nicht wiederkehren.
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